Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“

"Frauen und Männer sind gleichberechtigt" - so lautet Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes. 
Dass es die Gleichberechtigung ins Grundgesetz geschafft hat, war nicht selbstverständlich. Wir verdanken es dem Engagement von vier Frauen, die neben 61 Männern im Parlamentarischen Rat und nach heftigen Diskussionen, dafür kämpften, dass diese Formulierung 1949 in das Gesetz aufgenommen wurde. Elisabeth Selbert, Frieda Nadig, Helene Weber und Helene Wessel werden daher heute noch die Mütter des Grundgesetzes genannt. 
Im Rathaus Hemmoor findet man nun noch bis zum 21. Juni eine Ausstellung bestehend aus 17 Roll-Up Plakaten. Gezeigt werden bei der Ausstellung "Die Mütter des Grundgesetzes" Lebensbilder der Politikerinnen Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel. Sie haben als Mitglieder des Parlamentarischen Rates wesentlich zum Entstehen des Grundgesetzes und zu der verfassungsrechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern beigetragen. Die Ausstellung „Die Mütter des Grundgesetzes“ ist ein Angebot des Helene Weber Kollegs und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Gerne kann die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden. 
Im Rahmen der Europawahlen am 09. Juni 2024 ist die Ausstellung auch in den Samtgemeinden Land Hadeln und Börde Lamstedt für die Öffentlichkeit zugänglich. Informationen dazu finden Sie zeitnah unter www.frauenmachenpolitik.de.

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